LIVOSTIN Augentropfen
LIVOSTIN Augentropfen
Livostin Augentropfen sind ein lokal wirkendes Arzneimittel zur schnellen Linderung allergischer Beschwerden am Auge. Die Suspension enthält den Wirkstoff Levocabastin-Hydrochlorid, ein hochselektives Antihistaminikum, das die Wirkung von Histamin – dem zentralen Botenstoff allergischer Reaktionen – blockiert. Dadurch setzen die Augentropfen nahezu unmittelbar nach dem Eintropfen ihre Wirkung ein und sorgen über mehrere Stunden hinweg für spürbare Erleichterung.
Wirkung und Anwendungsgebiet
Livostin ist speziell zur Behandlung von Beschwerden geeignet, die im Rahmen einer allergischen Bindehautentzündung auftreten – etwa:
- Juckreiz
- Rötung
- Schwellung der Bindehaut oder Augenlider
- Tränenfluss
Die Tropfen können bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 8 Jahren angewendet werden. Für Infektionen des Auges sind sie nicht geeignet.
Dosierung und Anwendung
Die empfohlene Standarddosierung beträgt:
- 1 Tropfen pro Auge, zweimal täglich
- Bei stärkeren Beschwerden bis zu 3–4 Anwendungen täglich
Vor der Anwendung wird die Flasche gut geschüttelt. Die Suspension wird direkt in den Bindehautsack des Auges eingetropft, ohne dass die Tropferspitze das Auge berührt.
Hinweise zur Behandlungsdauer
Ohne ärztliche Anweisung sollte die Anwendung nicht länger als 2 Wochen erfolgen.
Wenn eine längerfristige Behandlung nötig ist, ist diese medizinisch zu begleiten und darf maximal 3 Monate dauern.
Sollten die Beschwerden nach drei Tagen unverändert oder schlimmer sein, ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
Sicherheitshinweise
Livostin darf nicht angewendet werden:
- bei Allergie gegen Levocabastin oder einen der Hilfsstoffe
- von Kindern unter 8 Jahren
Die Augentropfen enthalten u. a. Benzalkoniumchlorid, das Reizungen verursachen und von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden kann. Kontaktlinsen müssen daher vor der Anwendung entfernt werden und dürfen erst 15 Minuten später wieder eingesetzt werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie bei allen Arzneimitteln können Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht jeden betreffen. Dazu zählen:
- Sehr häufig: Augenreizungen
- Häufig: Kopfschmerzen, Augenschmerzen, verschwommenes Sehen, Brennen oder Stechen nach der Anwendung
- Gelegentlich: Schwellungen des Augenlids
- Sehr selten: allergische Reaktionen, Entzündungen der Augenlider, starke Rötungen oder tränende Augen
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